Rund 400 Essener gedachten am Abend der Opfer von Halle in
Sachsen-Anhalt, die gestern von einem Rechtsextremisten kaltblütig
ermordet und schwer verletzt wurden. Die Amoktat galt eigentlich den
Menschen in der jüdischen Synagoge, die dort das höchste jüdische Fest
„Jom Kippor“ feierten. Von der Auftaktveranstaltung („Gegen Rassismus“)
mit einigen Redebeiträgen auf dem Willy-Brandt-Platz gingen die
Teilnehmer über die Kettwiger Straße zur „alten“ Synagoge. Kerzen und
Blumen wurden auf der Treppe aufgestellt und abgelegt. Es war ein sehr
würdiges, stilles Gedenken...
Freitag, 11. Oktober 2019
Donnerstag, 10. Oktober 2019
Offener Brief an die SPD zur Kandidatenwahl, Sicherheit und Kriminalität
Offener Brief
An die Spitzenfunktionäre
SPD und
alle anderen
Parteimitglieder…
Liebe Genossinnen und
Genossen,
die älteste Partei
Deutschlands sucht eine neue Führung. Eine Doppelspitze, bestehend aus Frau und
Mann. Die Teams touren seit geraumer Zeit durch die Republik und stellen sich
den Mitgliedern. Am vergangenen Sonntag war ich in Duisburg unter ihnen. Mein
Fazit habe ich hier öffentlich gemacht: www.ausserdienst.blogspot.de
Im letzten Teil der fast
dreistündigen Veranstaltung durften die Zuschauer*innen ihre Fragen an ihre
Kandidaten stellen. Ich wollte das auch. Bin leider nicht dran gekommen.
Meine Statement und meine
Frage hätten sich an alle auf der Bühne gerichtet - von Saskia Eskens bis Ralf
Stegner. Ungefähr so: In Nuancen wollen eigentlich alle Kandidaten*innen das
Gleiche. Soziale Gerechtigkeit, Armutsbeseitigung, raus aus der GroKo, Frieden,
Chancengleichheit, Umweltschutz, einheitliches Gesundheitswesen, geeintes
Europa etc. Das unterstreiche ich
sofort, weil ich es auch möchte. Allerdings habe ich von keinem der
SPD-Spitzenkandidaten etwas zum Thema innere Sicherheit, Kriminalität, Stärkung
der Polizeiarbeit, Sicherheitsbehörden und der Justiz gehört. Doch, ich glaube
es war Boris Pistorius, der ein paar kurze Sätze zur inneren Sicherheit sagte.
Und ganz zum Schluss noch Christina Kampmann bei ihrer Vision 2030 im Wechsel
mit ihrem Teampartner: "2030 werden keine Polizisten mehr vor Moscheen und
Synagogen stehen.“ Na, ja. Das war’s.
Fast
45 Jahre war ich NRW-Polizist in verschiedenen Funktionen, gerne und mit
Begeisterung. Meine oberen Dienstherren waren meist Sozialdemokraten. In der
Innenansicht und Beurteilung mit unterschiedlichen Zeugnisnoten. Der letzte
„Polizeiminister“, Ralf Jäger, war m. E. mit dafür verantwortlich, dass die SPD
das schlechteste Ergebnis in meinem Bundesland seit Bestehen der Partei
eingefahren hat. Seine Sicherheitspolitik kam bei den meisten Kollegen*innen
gar nicht gut an. Den Blitzmarathon fanden sehr viele doof, so wie auch viele
Bürger. Von einer PR-Aktion sprachen viele. Es mag noch andere Gründe für die
Wahlschlappe der Regierung unter Hannelore Kraft gegeben haben.
Schon
vor Jahren sagte mir einmal mein langjähriger Freund und Kollege, damals Sprecher
beim Landeskriminalamt, und bis dahin strammer SPD-Wähler: „Die machen mir
langsam mein sozialdemokratisches Herzchen kaputt.“ Gemeint war das Wegducken
vor Kriminalitätsformen, die uns Polizisten bekannt waren und schon lange beschäftigten.
Beispiel „Clankriminalität“. Schon kurz nach der Jahrtausendwende fielen die „arabisch-kurdischen“
Einwohner“ bei der Jahresstatistik aus dem Rahmen, waren ständig polizeilich
auffällig. Fälschlicherweise noch unter Libanesen gelistet. Danach waren über
100 (!) Prozent der in Essen lebenden Menschen dieser homogenen Ethnie
straffällig geworden. Eine Parallelgesellschaft mit eigenem Friedensrichter.
Zugegeben, es lag auch an der statistischen Erfassung. Das Problem wurde
totgeschwiegen.
Das
Wort „Kuscheljustiz“ machte immer mehr die Runde. Auch im anderen Zusammenhang.
„Herz-Jesu-Kammern“ nannten die Kriminalisten die Gerichte, die über Kapitalverbrechen
zu entscheiden hatten. Jetzt springt der NRW-CDU-Innenminister Reul auf den
Zug, geht gegen „Clankriminalität“ vor und erntet Applaus von allen Seiten, natürlich
nicht von der arabischen und ganz linken politischen.
In
Berlin gibt es 58 (!) organisierte Banden, die meisten mit internationaler
Besetzung, berichtete erst kürzlich das dortige LKA. Über die rot-rote
Sicherheitspolitik in der Bundeshauptstadt lacht sich die Republik kaputt
(Stichwort: Görlitzer Park).
Und
im Straßenverkehr? Wann seid ihr zum letzten Mal kontrolliert worden? Hier
zählen wir immer noch über 3.000 Tote und viele Verletzte. Die Verkehrsmoral
sinkt. Illegale Autorennen, verrückte Hochzeitskorsos, verstopfte Autobahnen
sind Schlagzeilen. Da machte sogar der jetzige CDU-NRW-Ministerpräsident mit
Wahlkampf. Und die Polizei? Nicht zu sehen. Ich bin in anderen Zeiten als junger
Schutzmann groß geworden. Als Verkehrskontrollen noch ein Großteil der
polizeilichen Arbeit war.
Der
mangelnde Respekt und die Anerkennung von Polizei, Feuerwehr und anderen Rettungskräften
geht immer mehr verloren, so dass schon eigene öffentlichkeitswirksame
Kampagnen gefahren werden müssen. In den Netzen wird gepöbelt, gehetzt und
beleidigt. Wenn eine Politikerin auf das Übelste beschimpft wird, schüttelt
wieder die Republik über das Justiz-Urteil den Kopf.
Und
von Euch auf der Bühne? Kein Wort dazu. Existieren Sicherheit und die dafür
maßgeblich Verantwortlichen für euch nicht? Das kann ich nicht verstehen.
Was
nützen all die sozialen Errungenschaften, wenn sie nicht im sicheren
Alltagsleben eingebettet sind, wenn die Menschen nicht angstfrei leben können
oder Opfer vom Straßenverkehr werden. Besonders in Stadtteilen mit hohem
Ausländeranteil wächst die Unzufriedenheit. Dann steht so einer wie Guido Reil
auf, der Bergmann aus dem Essener Norden, und schwenkt ganz nach rechts. Und alte
Sozis laufen ihm hinterher. Hochburgen der Sozialdemokratie gehen verloren.
Ich
bin als „Rentnerblogger“ in den sozialen Netzwerken unterwegs. Die Beiträge
hier mögen nicht repräsentativ sein, allerdings geben sie ein Stimmungsbild
wieder. Letztens saß ich in der Nähe eines Rentnerstammtischs und lauschte. Ich
dachte nur: Hoffentlich sind die nicht auf Facebook unterwegs.
Die
Menschen haben Angst vor Überfremdung. Die Menschen haben Angst vor
Kriminalität im öffentlichen Raum. Selbst in ihrer Wohnung fühlen sie sich
nicht mehr sicher. Zugegeben - Angst, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden,
haben sie nicht. Das Vertrauen zur Politik geht verloren.
Diese
wichtigen Themen könnt ihr doch nicht negieren. Schlafen Eure Berater auf dem
Baum? Wollt ihr nichts gegen dieses Entwicklung tun?
Zum
Beispiel an den Organisationsstrukturen der Behörden, mehr Polizeibedienstete
einstellen oder Gesetze an die geänderten Gegebenheiten anpassen.
Jetzt
soll mir niemand mit „Subjektivem Sicherheitsgefühl“, wie Boris Pistorius am
Sonntag, kommen. Das habe ich aus Loyalitätsgründen und dienstrechtlicher
Verpflichtung zwei Jahrzehnte als Sprecher meiner Behörde auch getan.
Es
ist in Ordnung, wenn Ihr Euch für „Ein gutes Kita-Gesetz“, für ein „Bildungs-
und Teilhabegesetz“, für eine Grundrente, für mehr Bildung und gute Bezahlung
stark macht, aber vergesst nicht, was die Menschen noch beschäftigt. Sonst
werdet ihr, wie ich übrigens auch, in die „Gutmenschenecke“ gedrängt. Das ist erst
einmal nicht tragisch. Denn was soll an guten Menschen schlecht sein? Aber ihr
kommt da nicht mehr raus und verliert eine Wahl nach der anderen. Die Realität
dürfen Politiker*innen nicht aus den Augen verlieren. Ihr tut es.
Ich
hoffe, ich behalte, im Gegensatz von meinem Kollegen, mein sozialdemokratisches Herz noch eine Weile.
Wie lange allerdings, weiß ich nicht?
Glückauf
Euer
Uwe
Klein - Essen/ Ruhrgebiet
P.S.
Und während ich hier noch schreibe, berichten die Medien über die antisemitischen
Morde in Halle. Die Republik trauert, einige reiben sich die Hände, weil ihre
Saat aufgeht.
Sonntag, 6. Oktober 2019
DSDS - Deutschland sucht den Super-Sozi
Wer führt künftig die älteste Partei Deutschlands, die in
den Umfragewerten immer mehr in den Keller geht? Sieben Doppel-Teams präsentierten
sich heute vor rund 1500 SPD-Parteimitgliedern in der Duisburg Mercatorhalle. Eine
derartige „Politik-Casting-Show“ für den Vorsitz einer Partei hat es bislang noch
nicht gegeben. Mitte bis Ende Oktober stimmen die Mitglieder ab.
Ich habe mir die Kandidaten angehört und angeschaut. Hier
meine Eindrücke, Fotos, ein paar Zitate und mein Fazit.
Ralf Stegner: "Als Stimmungskanone der Partei mache ich den
Anfang und habe die klügste Frau Deutschlands an meiner Seite."
Christina Kampmann: "2030
werden keine Polizisten mehr vor Moscheen und Synagogen stehen.“
Karl Lauterbach: „Wir sind zwar der Tod der GroKo - wir sind
aber die Geburt der neuen linken SPD.“
Olaf Scholz: "Es gibt kein faires Deutschland ohne die SPD."
Boris Pistorius: "Wir wollen, gute Nachbarn sein - nach innen
und außen."
Walter-Norbert Borjans: "Wir sind aus dem SPD-Bus
ausgestiegen und in der neo-liberalen Pampas gelandet.“
Den meisten Applaus erhielten das Team Norbert-Walter
Borjans/ Saskia Esken und das Team Christina Kampmann/ Michael Roth. Ein paar
der Kandidaten waren an dem Abstieg der SPD der letzten Jahrzehnte unmittelbar beteiligt.
Deshalb sind sie für mich aus dem Rennen um die Parteiführung raus. Andere sind
einfach politisch zu farblos.
Dienstag, 1. Oktober 2019
Heute vor 50 Jahren - ich werde Polizist
1. Oktober 1969. Ich stehe im Alter von 16 Jahren um kurz vor 12.00 Uhr mit einem Koffer
und einer Sporttasche in den Händen in der Kaserne der Bereitschaftspolizeiabteilung
I der Kleinstadt Bork in Westfalen. Die Kleinstadt am Rande des Ruhrgebiets hat
die Postleitzahl 4711. Der Polizeikollege meines Vaters hat mich mit seinem VW „Bulli“
aus meiner Heimatstadt Gelsenkirchen-Buer dort hingebracht. Der Beginn als
Polizist.
Intern nennen wir die riesige Unterkunft „Bullenkloster“. Hat ja auch etwas davon. Frauen - Fehlanzeige. Die sehen wir nur in der Küche und im Verwaltungsgebäude. Meine „Zelle“ ist eine kleine Vier-Mann-Stube mit Tisch, vier Stühlen, vier Spinden und zwei Doppelstockbetten. Ich schlafe unten. Ein Gemeinschaftswaschraum, eine Gemeinschaftstoilette und die Gemeinschaftsdusche im Keller ergänzen mein neues Zuhause. Einen Dienstgrad habe ich auch: Polizeiwachtmeister auf Widerruf. Auf den Schulterklappen der filzigen grünen Uniform ist nichts zu sehen. Der Tagesablauf ist streng geregelt. Unterricht in Rechtskunde, Sport, Übungen im geschlossenen Verband, exerzieren, marschieren, singen („Oh, du schöner Westerwald“) und grüßen lernen, durch Handhandlegung an die Schirmmütze, Umgang mit polizeilichen Ausrüstungsgegenständen.
Nach Dienstschluss ist nichts los in der Polizeikaserne. Abends ist wieder Sport angesagt, Kartenspielen und/ oder Biertrinken in der Kantine. Um 22.00 Uhr heißt es Licht aus. Das wird vom BvD (Beamten vom Dienst) kontrolliert. Bettruhe im hellgrünen an den Ärmel dunkelgrün abgesetzten Schlafanzug. Nachts werde ich manchmal wach, das Doppelbett mit Stahlrahmen wackelt ein bisschen. Nach dem Gemeinschaftswecken, der Gemeinschaftsmorgentoilette, dem Gemeinschaftsfrühstück im riesigen Essenssaal, mit abgetrenntem Bereich für die Ausbilder, heißt es: „Antreten in Linie zum Morgenappell vor dem Hauptgebäude.“ Ich stehe immer am Rande dieser Ordnungsformation. Es wird nach Größe aufgereiht. „Der kleine Klein nach rechts außen.“ Der „Außendienstmeister“, ein Polizeiobermeister, beginnt mit der Kleider- und Haarkontrolle. Manch einer wird zum polizeieigenen Frisör geschickt. Natürlich in der Mittagspause. „Nicht nur Seife kaufen“, ist sein Spruch. Der „Innendienstmeister“ oder „Spieß“, Polizeihauptmeister Stille, gibt die Neuigkeiten oder Besonderheiten bekannt. Oder er wirbt uns an. So werde ich Mitglied im Polizeisportverein, obwohl ich da schon in Gelsenkirchen drin bin, und der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Widerrede kommt nicht gut an. Wer wegen Verletzung oder Krankheit vom Sport befreit ist, muss in die Küche zum Kartoffelschälen oder den Vorplatz von Zigarettenkippen reinigen. Die Freude nach dem Stubenappell ("Stube, gereinigt und gelüftet!") auf das Wochenende und die tägliche Briefausgabe beim Mittagsappell ist groß. Ich bekomme jeden Tag einen von meiner Sabine, der Brief ist adressiert an Polizeiwachtmeister Uwe Klein, 4711 Bork/ Kreis Lüdighausen, Im Sundern, Grundlehrgang 69/X, Klasse D . So ging das ein Jahr lang – eine tolle Zeit für einen 16-Jährigen. Aber vielleicht verklären auch 50 Jahre die Sichtweisen.
Montag, 30. September 2019
Ein Sieg für die Kinder in Gedenken an Mike Möllensiep
Das Ergebnis ist zweitrangig. Die Schalker Traditionsmannschaft rund um
den Trainer Klaus Fichtel und Mannschaftskapitän Olaf Thon gewann beim
Benefizspiel am vergangenen Samstag gegen eine Auswahl aus Essen, dem
Team „Mölle“, mit 8:3. Die Idee zu diesem Spiel hatte die Familie von
Mike Möllensiep, der im Mai im Alter von nur 43 Jahren nach schwerer
Krankheit starb. Der Ex-Fußballspieler von Schalke 04 und Mitglied der legendären Eurofighter hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.
Die Organisation des Spiels übernahm der Cousin vom Verstorbenen, Dirk Möllensiep, ebenfalls eine Größe im Essener Fußball. Und so trafen die beiden Teams im Sportpark Steele bei herrlichem Spätsommerwetter aufeinander. Die Organisatoren der Schalker Traditionsmannschaft waren von der Idee angetan und sagten spontan ihre Mitwirkung zu. Und schnell sahen die rund 500 Zuschauer, dass die älteren Herren es mit dem Kicken ernst nahmen. Da wurde gefightet, gegrätscht und geschossen, dem Alter geschuldet dann auch häufiger ein- und ausgewechselt.
Die überschüssigen Einnahmen kommen der Essener McDonald’s Kinderhilfe zugute, so hat es die Familie von Mike gewünscht. In dem Hundertwasser Haus im Grugapark wohnen die Angehörigen von schwer kranken Kindern während der Behandlungszeit im Uni-Klinikum. Neben der Ehefrau und den beiden Kindern von Mike Möllensiep war auch eine Familie im Sportpark anwesend, die sechs Monate im Ronald McDonald Haus wohnte. Saras Tumor im Kopf musste im Westdeutschen Protonenzentrum bestrahlt werden. Ihr kleinerer Bruder Marko (8) ist mittlerweile ein großer Schalke-Fan geworden. Und Papa Sashko freute sich besonders auf Olaf Thon, den er dann auch gleich an das Spiel Schalke 04 gegen Roter Stern Belgrad erinnerte. Olaf Thon und Martin Max ließen sich nach Spielende gerne mit den Kindern und Eltern ablichten. Ein trauriger Anlass war dann doch ein Sieg für die Kinder.
#schalke04 #traditionsmannschaft #mikemoellensiep #eurofighter #steele #mcdonaldskinderhilfe #benefizspiel
Die Organisation des Spiels übernahm der Cousin vom Verstorbenen, Dirk Möllensiep, ebenfalls eine Größe im Essener Fußball. Und so trafen die beiden Teams im Sportpark Steele bei herrlichem Spätsommerwetter aufeinander. Die Organisatoren der Schalker Traditionsmannschaft waren von der Idee angetan und sagten spontan ihre Mitwirkung zu. Und schnell sahen die rund 500 Zuschauer, dass die älteren Herren es mit dem Kicken ernst nahmen. Da wurde gefightet, gegrätscht und geschossen, dem Alter geschuldet dann auch häufiger ein- und ausgewechselt.
Die überschüssigen Einnahmen kommen der Essener McDonald’s Kinderhilfe zugute, so hat es die Familie von Mike gewünscht. In dem Hundertwasser Haus im Grugapark wohnen die Angehörigen von schwer kranken Kindern während der Behandlungszeit im Uni-Klinikum. Neben der Ehefrau und den beiden Kindern von Mike Möllensiep war auch eine Familie im Sportpark anwesend, die sechs Monate im Ronald McDonald Haus wohnte. Saras Tumor im Kopf musste im Westdeutschen Protonenzentrum bestrahlt werden. Ihr kleinerer Bruder Marko (8) ist mittlerweile ein großer Schalke-Fan geworden. Und Papa Sashko freute sich besonders auf Olaf Thon, den er dann auch gleich an das Spiel Schalke 04 gegen Roter Stern Belgrad erinnerte. Olaf Thon und Martin Max ließen sich nach Spielende gerne mit den Kindern und Eltern ablichten. Ein trauriger Anlass war dann doch ein Sieg für die Kinder.
#schalke04 #traditionsmannschaft #mikemoellensiep #eurofighter #steele #mcdonaldskinderhilfe #benefizspiel
Freitag, 20. September 2019
Weltweite Demonstrationen für Klimaschutz - Fridays for Future -
Von jung bis alt. Kinder, Eltern Großeltern gingen heute auf die Straße, um für den Klimaschutz und die Erhaltung
der Umwelt zu demonstrieren. Schüler, Lehrer,
Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Berufstätige, Rentner. Ein Feuerwehrmann in seiner Arbeitskleidung zeigte
ein großes Plakat mit dem brennenden Planeten („Our house is on fire“).
Schülerinnen einer Berufsschule machten sich über den amerikanischen Präsidenten, der auf dem Plakat die Welt „anpieselt“, lustig. Ein Polizist kam mit dem Fahrrad. Für die vielen Schüler, teilweise mit ihren Lehrern, war es ein ganz besonderer „FRIDAY FOR FUTURE“. Tausende gingen heute bundesweit in 600 Orten auf die Straße, Millionen waren es weltweit. Sie hielten ihre Botschaften in die Höheoder vorsich her. Der Tag war nicht zufällig gewählt, denn in der Bundeshauptstadt tagte heute der Klimarat. Der Druck auf die Politik steigt. In Essen waren es rund 8.000 Menschen, so ein Polizeibeamter. Die Demonstration begann am Burgplatz, der schon zu Beginn gut gefüllt war. Anschließend marschierten die Gruppen durch die Innenstadt, um später auf dem Willy-Brandt-Platz, den Tag mit einem Programm noch bis 20.00 Uhr ausklingen zu lassen. Hier meine Fotoimpressionen…
Schülerinnen einer Berufsschule machten sich über den amerikanischen Präsidenten, der auf dem Plakat die Welt „anpieselt“, lustig. Ein Polizist kam mit dem Fahrrad. Für die vielen Schüler, teilweise mit ihren Lehrern, war es ein ganz besonderer „FRIDAY FOR FUTURE“. Tausende gingen heute bundesweit in 600 Orten auf die Straße, Millionen waren es weltweit. Sie hielten ihre Botschaften in die Höheoder vorsich her. Der Tag war nicht zufällig gewählt, denn in der Bundeshauptstadt tagte heute der Klimarat. Der Druck auf die Politik steigt. In Essen waren es rund 8.000 Menschen, so ein Polizeibeamter. Die Demonstration begann am Burgplatz, der schon zu Beginn gut gefüllt war. Anschließend marschierten die Gruppen durch die Innenstadt, um später auf dem Willy-Brandt-Platz, den Tag mit einem Programm noch bis 20.00 Uhr ausklingen zu lassen. Hier meine Fotoimpressionen…
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