Sonntag, 24. Juni 2018

Friedensreich Hundertwasser…


…dieser geniale, naturverbundene und „bunte“ Künstler aus Wien, verfolgt mich irgendwie. Begonnen hat die Verbindung zu ihm durch meine ehrenamtliche Arbeit im Hundertwasserhaus der McDonald’s Kinderhilfe im Essener Grugapark, in dem meine Frau und ich seit über 10 Jahren ehrenamtlich arbeiten. Als wir uns 2015 anlässlich des 60. Geburtstag von Sabine in der österreichischen Hauptstadt einige Tage aufhielten, im Hundertwasserzimmer des Künstlerhotels „Wilhelmshof“ schliefen, mich am Hundertwasserhaus der Herzinfarkt erwischte und ich später aus dem 19. Stock eines der größten Krankenhäuser Europas aus dem Fenster auf das Hundertwasser Kraftwerk schaute, war das mehr als nur ein Zufallsaufenthalt in Wien. Heute war wieder so ein Tag. Zunächst trafen wir auf dem Düsseldorfer Flohmarkt die ehemalige Kollegin Heike der Kinderhilfe und plauderten über alte Zeiten im Hundertwasserhaus. Wenig später kaufte ich einen Hundertwasserbildband. In dem Buch befand sich ein Zeitungsartikel der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ) vom 1 Juli 2005, der den Vorbesitzer dort hinterlassen hatte. Der Journalist Stephan Hermsen schrieb über die Eröffnung des Essener Hauses. Bin mal gespannt, was für Hundertwasser-Geschichten noch auf mich warten.




Montag, 18. Juni 2018

Schäl Sick...

...heißt die falsche Rheinseite im kölschen Dialekt. Hier befindet sich das Polizeipräsidium. Was es so rund herum zu sehen gibt, habe ich mal im Foto festgehalten.
  Die Farbe Lila
 
Werbung am Fahrradständer
 
Intimes
 
Dicke Karre
 
Der kleinste Waschsalon
 
Karneval im Polizeipräsidium
 
Namensgeber für den Standort des Präsidiums
 
Schwarzer Humor am Präsidium
 
Typisch Köln
 
Saubermacher
 
6 Raumwohnung,2.390 € Miete

Marschieren und Wandern…

…für den guten Zweck. Am Samstag und Sonntag trafen sich rund 200 Teilnehmer zum „Marsch der Industriekultur 2018“ am Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“ in Essen-Stoppenberg. 6, 15, 32 oder gar 42 Kilometer pro Tag konnten die Teilnehmer auf einem Rundkurs, der bis nach Bochum führte, absolvieren. Soldaten, Reservisten, Familien, Freundinnen und Freunde machten sich bei angenehmen Temperaturen auf die Socken. Vom Streckenverlauf, den der Organisator Ex-Bundeswehrsoldat Chris Reger gewählt hatte, waren alle begeistert. Unterstützt wurde der „Ruhrpottmarsch“ vom Reservistenverband der Bundeswehr. „Ist das schön hier, hätte ich nicht gedacht“, sagte mir ein niederländischer Teilnehmer aus Nimwegen.Und das „Kilometergeld“ - pro Kilometer 1Cent - ging in das Spendenhäuschen der McDonald’s Kinderhilfe Essen. Ein Infostand befand sich am Start und Ziel. Chris Reger: „ Im nächsten Jahr wird es eine Wiederholung geben. Der Start ist dann am Hundertwasserhaus im Grugapark. Versprochen.“










Sonntag, 17. Juni 2018

Polizei und Musik...


…geht das zusammen? Selbstverständlich. Die Polizeichöre und die Polizeiorchester kennen wir seit Jahrzehnten. Auch im Essener Polizeisportverein (PSV) ist die Musik fest verankert mit einer eigenen Abteilung. Am Freitagabend lud Polizeipräsident und Vorsitzende des PSV Frank Richter zum traditionellen „Kulturabend“ ein. Musicalstücke, ein bisschen Swing, Witziges und Nachdenkliches trugen junge Studenten der Folkwang Universität der Künste mit einer enormen Spielfreude unter der Leitung von Professor Michael David Mills vor. Diese Konzerte im PSV-Clubheim gibt es seit vielen Jahren vor einem kleinen ausgewählten Publikum. Die enge Kooperation zwischen Polizeisportverein und der renommierten Universität in Essen-Werden kam durch den damaligen Polizeipräsidenten Michael Dybowski (1988-2001) zustande. Besonders beeindruckend das letzte Lied, das die jungen Künstler gemeinsam vortrugen. Ein vertontes Gedicht von Selma Meerbaum-Eisinger, die mit 18 Jahren in einem Konzentrationslager 1942 von den Nazis getötet wurde










Montag, 4. Juni 2018

Enttäuschung

Ob Leroy Sané jetzt auch seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt? Oder lag es vielleicht an der neuen Frisur des 22-Jährigen, der in dieser Saison zum „Young Player of the Year in England“ ausgezeichnet wurde, dass Joachim Löw ihn nicht für die Fußballweltmeisterschaft nominierte? Die Entscheidung des Bundestrainers leuchtet mir nicht ein, obwohl Leroy Sané gegen Österreich am vergangenen Samstag keinen guten Auftritt hatte.  Aber da war er ja nicht der einzige.2:1 ging das Spiel verloren."Es war eine wahnsinnig knappe Entscheidung", wird der Bundestrainer in SPIEGEL ONLINE zitiert, und weiter, „alle vier haben sich im Trainingslager richtig reingehängt und für einen Mehrwert gesorgt". Mehr Geschwurbel geht nicht.
Schade, dass wir so einen talentierten jungen Fußballer mit seiner spektakulären Spielweise nicht bei der WM 2018 sehen. Und noch eine platte Fußballweisheit; dieses Mal allerdings von mir. Nach der Meisterschaft sind wir dann alle schlauer.
Das Foto zeigt den damals 19-jährigen Leroy Sané  in seiner Zeit „auf Schalke“

Samstag, 2. Juni 2018

Dachbodenfund

Gestern kam meine Frau ganz aufgeregt vom Dachboden: „Ich kann keine Wäsche mehr aufhängen, da sind so viele Wespen.“ Ich machte mich auf die Suche. Beim Umfallen eines Sonnenschirms kam das Fundstück zum Vorschein. Ein Wespennest, so groß wie ein Tennisball.
Was ist zu tun? Die Internetrecherche brachte wie in vielen anderen Fällen noch mehr Unsicherheiten. Da fiel mir mein alter Kollege und Kriminalist Heinrich H. (74) aus dem Emsland ein, mittlerweile ein anerkannter Hornissen- und Wespenexperte. Seine erste Reaktion: “Keine Panik. Wespen sind nützliche Insekten. Die tun nix. Mache Fotos, schicke sie mir.“ Ich warte auf sein Ergebnis. Bei aller Sachlichkeit. Die  schwarz-gelben Trikots der Tierchen beeinflussen wahrscheinlich die Entscheidung des weitern Vorgehens.

Mittwoch, 30. Mai 2018

Gereons Abschied


Es war ein würdevoller Abschied. Viele Familienangehörige und Freunde begleiteten Gereon Buchholz, der am 16. Mai gestorben ist, heute Vormittag auf seinem letzten Weg. Die persönlich geprägte Abschiedsfeier in der St. Bonifacius Kirche an der Moltkestraße in Huttrop berührte durch ganz besondere musikalische Vorträge und Wortbeiträge.Zunächst lächelte den Trauergästen ein junger Mann aus dem Begleitbrief entgegen. Ja, auch Verstorbene waren mal jung.„Somewhere over the Rainbow“ , The Beatles „Yesterday“, Udo Lindenbergs „Horizont“ (mit eigenen Texten) , Air von Bach. Das war der Rahmen für die christlichen und die persönlichen Beiträge. Ein Freund, der ganz in der Nähe mit Gereon groß geworden ist, trat mit dem Verstorbenen in einen Dialog. („Du aus der Siedlung und ich von der Hauptstraße.“). Kein großer Redner, aber ein sympathischer Mann. Die Lebensgefährtin von Gereon trug einen ehrlichen Text von Antje Sabine Naegli vor. Und jeder erahnte oder wusste sofort, warum Gereon mit nur 59 Jahren ging.
Danach auf dem kleinen Friedhof rockten seine Musikerkollegen, sein Bass blieb unbespielt, bevor sich der große Trauerzug langsam  in Richtung  Grab begab. Darf man es sagen?  Es war eine schöne Beerdigung.  


Und am sonnigen Nachmittag schlenderte ich durch die Grafenstraße an seiner Redaktion vorbei bis unter die Ruhrbrücke. Da tröpfelte es plötzlich ein bisschen. R.I.P., FANMAN...